Den Magier entlarven
Ich bin kein Theoretiker, schon gar nicht glaube ich an Verschwörungstheorien. Nein, ich bin ein Suchender! Mein Leben lang schon suche ich meinen Sinn des Lebens, suche ein Glück, jenseits des Materiellen, ein Glück, das mich erfüllt und mein Herz zum schlagen, zum strahlen bringt. Dass dieses Glück nicht immer mit Anerkennung in der Gesellschaft einher geht, durfte ich schon früh erfahren. Wenn man die breite Straße verläßt und neue Pfade beschreitet, sind diese meist enger, steiler, steiniger. Jedoch ist die Aussicht, die man dann genießen kann, oftmals um ein vielfaches besser, bunter.
Ein großes Glück fand ich in der Kunst, dem Theater. Das Schauspiel und die Regie beglückten mich viele Jahre. Aber auch das, was Theater noch kann, eine wirkliche Änderung im Leben ermöglichen, indem man Lösungen erspielt, fasziniert mich bis heute. Diese Arbeit ist für mich absolut erfüllend, erhebend. Denn oft geschieht hier etwas, das ich nicht selbst in Händen halte. Eine Magie, aus der unsichtbaren Welt, die uns wie umwebt. Und wenn solche Wunder geschehen und diese Welt zutage tritt, ist es wie die Knospe eines zeitlos breiteren Lebens, die sich öffnet. Dann wird aus Beruf Berufung, aus Suche Sinn, aus mir und IHM Einheit, schlicht ich bin.
Somit habe ich gelernt mich nicht zufrieden zu geben mit dem, was mir vorgelebt wird, wie etwas, wie Leben sein sollte. Ich durfte lernen, dass die Reise „Leben“ nun einmal eine Reise ist, eine Reise ohne Ende. Es gibt kein Ziel, es gibt stetigen Wandel. Vielleicht gibt es Etappen, Wünsche die in Erfüllung gehen – jedoch wird es uns weiterziehen – der Fluß des Lebens. Und ich durfte lernen, die Dinge anders zu betrachten. Innewohnende Schönheit zu entdecken, den Sinn im scheinbar sinnlosen zu entdecken und wieder fallen zu lassen, Sinnfreiheit zu erkennen und nicht immer das zu glauben, was mir als „wahr“ präsentiert wird. Diesen Blick, diese mir innewohnende „Wahrheit“ schulte ich von klein auf. Bereits in der Schule glaubte ich nicht das, was die Lehrer mit präsentierten, oder meine Eltern erzählten. Ich suchte meinen ureigenen Blick auf das Leben, auf die Welt, auf mich.
Und so ist es auch jetzt. Seit einigen Wochen frage ich mich: Was ist da draußen eigentlich los. Ich weiß, die Antwort ist ganz einfach. man kann es ja in allen Zeitungen lesen. Und doch hat sich über die Jahre ein gewisses Gefühl, eine „Intuition“ eingestellt, durch die ich verlässlich wahrnehmen darf, wenn etwas für mich „unwahr“ ist. Es ist wie ein innerer Mechanismus, der mich auffordert weiter zu suchen, tiefer zu blicken, die Dinge zu durchschauen und das was dahinter steht zu sehen. Und so gab ich mich nicht damit zufrieden was mir gezeigt wurde, ich suchte – nicht in Zeitungen oder im Internet, ich machte mich auf und wurde still… Das scheint gerade in solchen Zeiten anstrengend, denn es erfordert Mut zu hinterfragen und die Kraft, das was allgemein als wahr anerkannt ist in mir umzustoßen und in Frage zu stellen, offen zu werden. Denn ist es wahr, braucht es kein Hinterfragen.
Und ja, ich habe etwas gefunden, mann könnte auch sagen, es wurde mir gezeigt. Das was wir da draußen sehen, ist ein unfassbar großes Theaterspiel. Eine Dramaturgie, die Ihresgleichen sucht. Ein gigantisches Weltweites „Spiel“. Doch warum sollte das alles ein Spiel sein? Wer oder was sollte so mächtig sein, so etwas in die Wege zu leiten?
In den vielen Jahren meiner therapeutischen Tätigkeit durfte ich eines lernen. Gibst du den Menschen auf ihre Fragen eine Antwort, werden sie sie nicht annehmen. Denn es ist nicht ihre eigene Wahrheit. Schlimmer, sie hören sofort auf zu „suchen“, schmeißen alles hin und in vielen Fällen klagen sie dich an und bezeichnen dich als Scharlatan. Es macht ja auch keinen Sinn Antworten zu verteilen!
Jedoch gibt es ein Spiel. Das was die letzten Jahre immer wieder gemacht wurde, man konnte es vor allem in Amerika beobachten, meist vor Wahlen, war etwas zu inszenieren, um die Menschen in Angst zu versetzen und dann etwas ganz anderes, größeres durchzuboxen. So funktioniert heutzutage leider vielerorts Politik.
Dieses Vorgehen ist äußerst effektiv und man kennt diese Trickserei nicht zuletzt aus der Zauberei und der Magie! Wenn man den Zaubertrick erkennen will, darf man nicht auf das Theater schauen, auf die Show, die der Zauberer abzieht – auch wenn sie noch so gut ist. Er will nur blenden! Wenn man den Trick finden will, muss man am Zauberer vorbei schauen, womöglich in die ganz andere Richtung. Man muss vielleicht den Blick heben und hinsehen! Und eines ist sicher: Je größer die Magie sein soll, desto größer muss die Illusion ausfallen. Ein weltweiter Trick muss sich schon rentieren. Leider habe ich für mich entdecken dürfen: Er wird sich rentieren… Und schon in wenigen Jahren werden wir erkennen, wer auf der Gewinnerseite stehen wird. Nur werden wir dann wohl den Ursprung vergessen haben, wie so oft.
Und doch haben wir die Wahl! Denn die Welt tritt nicht von aussen in uns hinein. Sie entsteht aus uns heraus.
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